Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer lobte die Arbeit der Feuerwehrleute in seinem Grußwort. „Ihr sorgt für ein Gefühl der Sicherheit!“ Zahlreiche Vertreter aus Rat und Verwaltung waren während der Hauptversammlung anwesend. „Das Interesse an der Feuerwehr ist eben groß!“, sagte Rolfsmeyer. Vor einigen Monaten hatten allerdings Äußerungen aus dem Gemeinderat zu Irritationen unter den ehrenamtlichen Brandschützern geführt. Um Kosten zu sparen wurde seinerzeit eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit von der Feuerwehr gefordert. Doch die Feuerwehr Hiddenhausen arbeite bereits seit vielen Jahren erfolgreich mit den umliegenden Feuerwehren zusammen, stellte Lohmeyer während der Arbeitstagung klar. Die Feuerwehr Herford sei bei Unglücksfällen im Ortsteil Sundern fest in die Alarm- und Ausrückeordnung integriert. Auch bei der Ausrüstung der Wehr werde versucht, unnötige Doppelbeschaffungen zu vermeiden. So habe die Hiddenhausener Feuerwehr ein spezielles Messröhrchensystem zur Bestimmung gefährlicher Stoffe und Güter abgeschafft und ein Mehrbereichsmessgerät nicht mehr beschafft. „Die Feuerwehr Herford hat gerade erst einen gut ausgerüsteten Gerätewagen-Messtechnik in Dienst gestellt. Dieses Fahrzeug können wird im Rahmen der überörtlichen Hilfe anfordern und nutzen“, sagte Lohmeyer.
Im Übrigen werde die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Kirchlengern in Zukunft durch das interkommunale Industriegebiet Oberbehme weiter an Bedeutung gewinnen. Frank Rieke, Feuerwehrchef der Elsegemeinde, gehörte übrigens ebenfalls zu den Gästen der Hauptversammlung. Kreisbrandmeister Wolfgang Hackländer konnte den Ausführungen des Wehrführers nur zustimmen. Die Feuerwehr Hiddenhausen unterstütze seit fast 40 Jahren den Kreis Herford. Die Feuerwehrzentrale in Eilshausen werde nämlich zur Abend- und Nachtzeit von den Ehrenamtlichen aus der Großgemeinde besetzt. Die kümmerten sich dann um die Ausgabe von Schläuchen, Betreuung der Atemschutzübungsstrecke und die kreiseigenen Einsatzfahrzeuge. „Das ist auch eine Form interkommunaler Zusammenarbeit, bei der sich Gemeinde und Kreis gut ergänzen!“
Zu einem spektakulären LKW-Unfall wird die Wehr im Januar gerufen
Im Gerätehaus Schweicheln-Bermbeck herrscht drangvolle Enge.
Im Anschluss wartete eine besondere Ehrung auf Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer. Dieser habe sich in den vergangenen Jahren vorbildlich für die Jugendfeuerwehrarbeit eingesetzt, sagte Kreisjugendfeuerwehrwart Wolfgang Kenneweg. Dafür wurde der Verwaltungschef mit der Florians-Medaille der Jugendfeuerwehr NRW ausgezeichnet. Wehrführer Lohmeyer nahm anschließend zwei Amtseinführungen vor. So ist Torge Brüning jetzt neuer stellvertretender Leiter des Löschzugs Schweicheln-Bermbeck, während Carsten Niestrat künftig die Jugendfeuerwehr Eilshausen leitet. Von der Provinzial-Versicherung bekamen die Wehrleute übrigens noch zwei mobile Rauchverschlüsse überreicht. Durch diese Vorhänge können die Flucht- und Rettungswege bei einem Brand rauchfrei gehalten werden.
Gruppenfoto der Geehrten und Beförderten. Bürgermeister Rolfsmeyer (l) erhält
die Florians-Medaille. Askin Kavak vom Versicherungsbüro Trense übergibt
zwei mobile Rauchverschlüsse an Wehrführer Werner Lohmeyer (r).
Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung nahm Gemeindebrandinspektor Lohmeyer noch die folgenden Beförderungen vor:
Zum Feuerwehrmann
Alexander Brockmeyer (LZ Eilshausen), Jan-Frederic Clemm, Yannick Ehlebracht, Johannes Kruse, Tobias Niederbäumer, Nico Stutmann, Sebastian Williams (alle LZ Schweicheln-Bermbeck)
Zum Oberfeuerwehrmann/ Zur Oberfeuerwehrfrau
Florian Günzel, Marcel Marx, Anja Rainey (alle LZ Eilshausen), Carolin Schönknecht, André Stutmann (beide LZ Schweicheln-Bermbeck)
Zum Unterbrandmeister
Marco Ruschhaupt (LZ Eilshausen)
Zum Brandmeister
Timo Drekshagen (LZ Eilshausen)
Zum Oberbrandmeister
Mario Daume (LZ Eilshausen)
Zum Brandinspektor
Torge Brüning (LZ Schweicheln-Bermbeck)
(Text u. Fotos)
Torge Brüning (2. v.l.) ist neuer stellv. Leiter des Löschzugs Schweicheln-
Bermbeck und „beerbt“ Dieter Griechen (3. v.l.).
Das Jugendfeuerwehrteam aus Hiddenhausen mit KJFW Wolfgang Kenneweg
(2. v.l). Carsten Niestrat (r) hat das Amt des Jugendwartes in Eilshausen von
Mario Daume (2. v.r.) übernommen.




