
Am Samstagnachmittag rückte der Löschzug Schweicheln-Bermbeck zur Wilhelm-Mellies-Straße aus. Dort hatten die Bewohner eines Hauses eine Verqualmung in ihrem Keller festgestellt. Die Ursache hierfür erschien zunächst rätselhaft. Die Kreisleitstelle setzte daher vorsorglich auch die Drehleiter und ein weiteres Tanklöschfahrzeug aus Eilshausen in Marsch. An der Einsatzstelle war tatsächlich Rauch und Brandgeruch feststellbar. Der Angriffstrupp erkundete daraufhin unter schwerem Atemschutz die Kellerräume. Schließlich entdeckten die Wehrleute in einem Nebenraum der Garage den Auslöser für die Verqualmung. Hier hatte Hausrat gebrannt, der an einem Elektroherd lagerte. Das Feuer war bereits weitestgehend erloschen. Die Feuerwehr räumte den Brandbereich und kontrollierte die Einsatzstelle mit der Wärmebildkamera. Außerdem wurden Lüftungsmaßnahmen im Keller mit einem Überdruckbelüftungsgerät durchgeführt. Eine Hausbewohnerin, so konnte kurze Zeit später ermittelt werden, hatte zuvor einen Kinderwagen in dem Abstellraum verschoben und dabei versehentlich den Schalter einer Kochplatte in Betrieb gesetzt. Der abgekühlte Brandrauch ist dann vermutlich durch einen Schacht in die Kellerräume des Wohnhauses gelangt. Jetzt ist wohl eine Renovierung des Abstellraums nötig, denn die Wände sind vom Ruß geschwärzt.
Der Löschzug Schweicheln-Bermbeck war zuvor bereits am Friedhof Sundern im Einsatz. Hier wurde Wasser aus der Friedhofskapelle gepumpt, das zuvor offensichtlich über einen längeren Zeitraum aus einer undichten Leitung ausgetreten war. Schuld daran könnte der anhaltende Frost der letzten Tage sein. Das Wasser hatte sich im Schacht eines Lastenaufzugs gesammelt. Die Wehrleute setzten Tauchpumpe und Wasserstaubsauger ein, um das Gebäude trocken zu legen.



