Der Kreisleitstelle in Hiddenhausen-Eilshausen war gegen 4,15 Uhr ein Kellerbrand gemeldet worden. Der Anrufer berichtete von einer explodierten Gasflasche, die das Unglück ausgelöst haben sollte. Für die zuständige Feuerwehr Schweicheln-Bermbeck wurde umgehend Zugalarm (Feuer Stufe 2) ausgelöst. Einheiten des Löschzugs Eilshausen rückten mit der Drehleiter und dem Tanklöschfahrzeug 24/50 aus. Gleichzeitig wurde der Rettungsdienst aus Herford in Marsch gesetzt. Gemeindebrandinspektor Werner Lohmeyer übernahm vor Ort die Einsatzleitung.
Hier bot sich den Wehrleuten zunächst eine unübersichtliche Lage. Ein Mann war auf den Balkon seiner Wohnung im Obergeschoss geflüchtet und wurde mit der Drehleiter in Sicherheit gebracht. Das Feuer in einem Kellerraum zur Straßenseite hatte für eine starke Rauchentwicklung gesorgt. Dunkler, dichter Qualm drang jetzt aus dem gesamten Gebäude. Den Wehrleuten wurde von weiteren Personen berichtet, die sich noch im Haus befinden sollten. Die Menschenrettung hatte daher zunächst Priorität. Parallel begann die Brandbekämpfung im Keller. Die Einsatzleitung entschied im Übrigen, weitere Kräfte nachzufordern. Um 4,29 Uhr wurde die Alarmierungsstufe schließlich auf „Feuer Stufe 3“ erhöht.
Die Einsatzkräfte hatten die Haustür des Vorderhauses gewaltsam geöffnet. Mehrere Trupps begannen unter Atemschutz mit der Personensuche. Der Angriffstrupp des Löschgruppenfahrzeugs aus Schweicheln-Bermbeck ging mit dem Hohlstrahlrohr vor einem zerborstenen Kellerfenster in Stellung und leitete von außen erste Löschmaßnahmen ein. Dann kam die erlösende Mitteilung von der Polizei: Alle weiteren Hausbewohner konnten bei den Nachbarn ausfindig gemacht werden. Der Hauseigentümer, so stellte sich wenig später heraus, hatte zuvor noch Löschversuche mit nassen Handtüchern unternommen und sich dabei an der Hand Verbrennungen zugezogen. Er wurde gemeinsam mit dem Mann aus der Obergeschosswohnung vom Notarzt ins Krankenhaus eingewiesen.
Zwischenzeitlich war ein Trupp durch das Treppenhaus bis in den Keller vorgedrungen. In den Räumlichkeiten zur Straßenseite wüteten die Flammen noch immer; die Holzvertäfelung der Wände lieferte hierfür reichlich Nahrung. Dann entdeckten die Wehrleute im Rauch eine Propangasflasche, die im Brandbereich auf dem Boden lag und umgehend nach draußen transportiert wurde. Die Stahlflasche hatte das Gas offensichtlich über das Sicherheitsventil abgeblasen und so die Flammen zusätzlich angefacht. Zu einem Zerknall bzw. einer Explosion des Druckgefäßes war es zum Glück nicht gekommen. Das hätte weit größere Schäden zur Folge gehabt. Mittlerweile sorgten zwei Überdruckbelüfter an den Eingängen von Vor- und Hinterhaus für bessere Sichtverhältnisse.
Wenig später waren die Flammen gelöscht und die Folgen wurden sichtbar. Im Kellerflur hingen zerschmorte Kabel von der Decke. Die Stromversorgung war bereits zuvor aus Sicherheitsgründen „gekappt“ worden. Ein Lichtschalter an der Wand hatte sich zu einem zerschmorten Kunststoffklumpen verwandelt. Im unmittelbaren Brandbereich wies die Betondecke Abplatzungen auf. Die beiden Eingangstüren und Wandvertäfelung des einstigen Partyraums bestanden jetzt nur noch aus verkohlten Brettern. In einem benachbarten Badezimmer war die Duschabtrennung zerschmolzen. Und auch im Treppenhaus hatten offensichtlich hohe Temperaturen geherrscht. So war der Vorhang an der Hauseingangstür im Erdgeschoss ebenfalls in Flammen aufgegangen.
Wenig später waren die Flammen gelöscht und die Folgen wurden sichtbar. Im Kellerflur hingen zerschmorte Kabel von der Decke. Die Stromversorgung war bereits zuvor aus Sicherheitsgründen „gekappt“ worden. Ein Lichtschalter an der Wand hatte sich zu einem zerschmorten Kunststoffklumpen verwandelt. Im unmittelbaren Brandbereich wies die Betondecke Abplatzungen auf. Die beiden Eingangstüren und Wandvertäfelung des einstigen Partyraums bestanden jetzt nur noch aus verkohlten Brettern. In einem benachbarten Badezimmer war die Duschabtrennung zerschmolzen. Und auch im Treppenhaus hatten offensichtlich hohe Temperaturen geherrscht. So war der Vorhang an der Hauseingangstür im Erdgeschoss ebenfalls in Flammen aufgegangen.
Um 6,30 Uhr konnte die Feuerwehr von der Einsatzstelle abrücken. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Polizei die Spurensuche bereits aufgenommen. Als Brandursache wurde ein sogenannter Gas-Katalytofen vermutet, mit dem der Partyraum zuvor beheizt worden war. Der Schaden durch das Feuer dürfte bei mehreren tausend Euro liegen. Insgesamt waren rund 50 Feuerwehrleute im Einsatz.
J. Vogelsang
(Text u. Fotos)
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