Am Samstagnachmittag erreicht die Kreisleitstelle in Eilshausen der Notruf: Aus einem Waldstück an der Friedhofstraße steige Rauch auf; das könne er vom Herrendienstweg aus deutlich erkennen, meldet der Anrufer. Wenige Minuten später rückt die Feuerwehr Schweicheln-Bermbeck mit zwei Löschfahrzeugen aus. Deren Tanks fassen insgesamt 4.500 Liter Löschwasser. Sicherheitshalber alarmiert die Leitstelle auch die Wehrleute vom Löschzug Eilshausen. Von dort wird ein weiteres Tanklöschfahrzeug mit 5.000 Litern Wasser in Marsch gesetzt.
Die Einsatzkräfte vermuten das Feuer zunächst in einem Waldstück oberhalb des Sportplatzes. Zwei Sportlerinnen winken die Wehrleute schließen mit ihren Walkingstöcken herbei. Sie dirigieren die Einsatzkräfte über den Reiterweg rund 200 Meter in den Schweichelner-Wald. An einer Weggabelung stehen rund 50 Quadratmeter Waldboden und Unterholz in Flammen. Zügig nimmt die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeugs aus Schweicheln die Schnellangriffseinrichtung und ein weiteres C-Rohr vor. Währenddessen kümmern sich die Blauröcke aus Eilshausen um die Löschwasserversorgung. Nach wenigen Minuten haben die 20 Einsatzkräfte die Lage unter Kontrolle. Die Arbeiten nehmen jedoch noch einige Zeit in Anspruch, um ein erneutes Aufflammen des Bodenfeuers auszuschließen. Der Brand wurde vermutlich durch Fahrlässigkeit verursacht, so Nicholas Jost, Leiter des Löschzugs Schweicheln-Bermbeck.
Deutschland erlebt in diesen Wochen ein Rekordwetter. Nur 1962 und 2009 war es während der Osterzeit ähnlich warm. Die wochenlange Trockenheit hat dem Wald in Nordrhein-Westfalen zugesetzt. Alles ist „knochentrocken“, sodass zurzeit in allen fünf Regierungsbezirken die Waldbrandstufe 4 gilt. Das Rauchen und Feueranzünden im Wald ist damit verboten. Öffentliche Wege und Straßen, die durch Wälder führen, dürfen nicht verlassen werden. Außerdem können die Behörden Parkplätze in Waldgebieten sperren. Jeder Bürger ist verpflichtet, einen festgestellten Waldbrand sofort unter der Notrufnummer „112“ oder „110“ zu melden.
Insgesamt sieht die internationale Skale fünf Waldbrandstufen vor. Die Bedeutung reicht von „keine Gefahr“ bei Stufe 1 bis „sehr hohe Gefahr“ bei Stufe 5. Ausschlaggebend für die Waldbrandgefahr sind nicht nur die Wetterbedingungen, sondern auch der Stand der Vegetation. So nimmt im Frühjahr die Häufigkeit von Waldbränden regelmäßig zu. Die Bäume und Pflanzen haben dann nur wenig Feuchtigkeit gespeichert, da sie erst beginnen, Triebe zu setzen. Außerdem, so Nicholas Jost, sei der Waldboden während dieser Zeit noch stark mit verdorrten Gräsern und mit vertrocknetem Laub des Vorjahres bedeckt. Der Feuerwehrmann bittet die Bürger im Hinblick auf die Waldbrandgefahr weiterhin zu erhöhter Aufmerksamkeit.
Die Einsatzkräfte vermuten das Feuer zunächst in einem Waldstück oberhalb des Sportplatzes. Zwei Sportlerinnen winken die Wehrleute schließen mit ihren Walkingstöcken herbei. Sie dirigieren die Einsatzkräfte über den Reiterweg rund 200 Meter in den Schweichelner-Wald. An einer Weggabelung stehen rund 50 Quadratmeter Waldboden und Unterholz in Flammen. Zügig nimmt die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeugs aus Schweicheln die Schnellangriffseinrichtung und ein weiteres C-Rohr vor. Währenddessen kümmern sich die Blauröcke aus Eilshausen um die Löschwasserversorgung. Nach wenigen Minuten haben die 20 Einsatzkräfte die Lage unter Kontrolle. Die Arbeiten nehmen jedoch noch einige Zeit in Anspruch, um ein erneutes Aufflammen des Bodenfeuers auszuschließen. Der Brand wurde vermutlich durch Fahrlässigkeit verursacht, so Nicholas Jost, Leiter des Löschzugs Schweicheln-Bermbeck.
Deutschland erlebt in diesen Wochen ein Rekordwetter. Nur 1962 und 2009 war es während der Osterzeit ähnlich warm. Die wochenlange Trockenheit hat dem Wald in Nordrhein-Westfalen zugesetzt. Alles ist „knochentrocken“, sodass zurzeit in allen fünf Regierungsbezirken die Waldbrandstufe 4 gilt. Das Rauchen und Feueranzünden im Wald ist damit verboten. Öffentliche Wege und Straßen, die durch Wälder führen, dürfen nicht verlassen werden. Außerdem können die Behörden Parkplätze in Waldgebieten sperren. Jeder Bürger ist verpflichtet, einen festgestellten Waldbrand sofort unter der Notrufnummer „112“ oder „110“ zu melden.
Insgesamt sieht die internationale Skale fünf Waldbrandstufen vor. Die Bedeutung reicht von „keine Gefahr“ bei Stufe 1 bis „sehr hohe Gefahr“ bei Stufe 5. Ausschlaggebend für die Waldbrandgefahr sind nicht nur die Wetterbedingungen, sondern auch der Stand der Vegetation. So nimmt im Frühjahr die Häufigkeit von Waldbränden regelmäßig zu. Die Bäume und Pflanzen haben dann nur wenig Feuchtigkeit gespeichert, da sie erst beginnen, Triebe zu setzen. Außerdem, so Nicholas Jost, sei der Waldboden während dieser Zeit noch stark mit verdorrten Gräsern und mit vertrocknetem Laub des Vorjahres bedeckt. Der Feuerwehrmann bittet die Bürger im Hinblick auf die Waldbrandgefahr weiterhin zu erhöhter Aufmerksamkeit.
Von Jens Vogelsang





