Um kurz nach 10 Uhr entdeckte ein Auszubildender das Feuer. Die übrige Belegschaft befand sich zu diesem Zeitpunkt noch in der Frühstückspause. Am rückwärtigen Zugang der Halle stieg beißender Rauch auf und nebelte die Halle innerhalb weniger Minuten ein. Meister Lothar Günther ließ das Gebäude umgehend räumen und informierte die Feuerwehr. Vom Personal wurde zunächst ein defekter Elektromotor als Brandursache vermutet.
Um 10,18 Uhr löste die Kreisleitstelle in Hiddenhausen-Eilshausen Zugalarm für die Feuerwehr Schweicheln-Bermbeck aus. Die war mit ihrem Hilfeleistungslöschfahrzeug 20/16 schnell vor Ort. Schließlich liegt der Metallbaubetrieb in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gerätehaus. Vom Löschzug Eilshausen trafen wenig später Drehleiter und Tanklöschfahrzeug 24/50 ein.
„Brennt Elektromotor einer Absauganlage“, so lautete die erste Information des Leitstellendisponenten an die Wehrleute. An der Einsatzstelle brachte die Feuerwehr sofort mehrere Feuerlöscher in Stellung. Der Angriffstrupp rückte umgehend unter schwerem Atemschutz mit einem Kohlendioxidlöscher in die Halle vor. „Ich habe zunächst den Notschalter am Haupteingang gedrückt und die Elektrik ausgeschaltet“, sagte Truppführer Jan-Hendrik Pieper. Die Feuerwehrmänner öffneten danach die Verkleidung der Absauganlage und fluteten den Bereich mit Kohlendioxid. „Wir gingen immer noch davon aus, dass hier ein Elektromotor brennt“, erläuterte Pieper. Doch wenig später stellte sich diese Annahme als Irrtum heraus. Tatsächlich hatten die Filtersäcke der Schweißrauch-Absaugung Feuer gefangen. Die Feuerwehr musste daher noch weitere Löschmittel einsetzen. Neben einem Hochdrucklöschgerät (Auer High-Press) wurde auch eine C-Leitung mit Hohlstrahlrohr vorgenommen, um die Flammen abzulöschen. Gegen 11 Uhr konnte der Einsatzleiter schließlich „Feuer unter Kontrolle melden“.
Durch den Brand wurde die Technik der Absauganlage - wie die Ventilatoren – zerstört. Der Elektroantrieb, er befand sich in einem separaten Raum an der Außenfassade, blieb allerdings unbeschädigt. Die Absauganlage sorgte bisher für saubere Luft in den sieben Schweißkabinen, wo Atal (Argon und CO2) als Schweißgas eingesetzt wurde. Nur wenige Meter vom Brandort entfernt lagerten mehrere Gasflaschen, darunter Acetylen. Das Flaschenlager sei allerdings zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen, so Nicholas Jost, Leiter des Löschzugs Schweicheln-Bermbeck.
Zum Zeitpunkt des Unglücks hielten sich 20 Auszubildende in dem Gebäude auf. „Eigentlich werden hier rund 60 junge Leute als Metallbauer oder Feinmetallbauer ausgebildet“, sagte Mitarbeiter Lothar Günther. Doch an diesem Tag befand sich ein Großteil der Mitarbeiter in der Berufsschule.
Gegen Mittag war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Ermittlungen der Polizei zur Unglücksursache laufen. Im gesamten Betrieb herrsche striktes Rauchverbot, nur soviel war vor Ort zu erfahren.
Zum Zeitpunkt des Unglücks hielten sich 20 Auszubildende in dem Gebäude auf. „Eigentlich werden hier rund 60 junge Leute als Metallbauer oder Feinmetallbauer ausgebildet“, sagte Mitarbeiter Lothar Günther. Doch an diesem Tag befand sich ein Großteil der Mitarbeiter in der Berufsschule.
Gegen Mittag war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Ermittlungen der Polizei zur Unglücksursache laufen. Im gesamten Betrieb herrsche striktes Rauchverbot, nur soviel war vor Ort zu erfahren.
Jens Vogelsang
(Text u. Fotos)
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