Als die erste Einheit des Löschzugs Schweicheln-Bermbeck vor Ort ist, steigt tatsächlich Rauch auf. Doch der „Flugzeugabsturz“ entpuppt sich schnell als Übungsszenario und der Rauch als künstlicher Nebel. Denn die Blauröcke werden bereits von Ordnungsamtsleiter Volker Braun, Kreisbrandmeister Wolfgang Hackländer und Gemeindebrandmeister Werner Lohmeyer erwartet. Alle Drei wollen sich vom guten Ausbildungsstand der ehrenamtlichen Brandschützer aus der Großgemeinde überzeugen. Die Wehrleute zeigen schließlich trotz Sommerhitze eine ansprechende Leistung.
Zunächst habe die Rettung der „verletzten Flugzeuginsassen“ im Vordergrund gestanden, erläuterte Einsatzleiter Nicholas Jost. Und die gestaltete sich schwierig. Denn der „Pilot“ der „Unglücksmaschine“, so die angenommene Lage, war unter Trümmerteilen eingeklemmt. Nach den Vorgaben der Übungsleitung wurden noch weitere „verletzte Passagiere“ in dem Waldstück vermisst. Den Einsatzkräften gelang es schließlich, schweres Gerät herbeizuschaffen und die „Trümmerteile“ mit einem pneumatischen Kissen anzuheben. Ein Dummy diente während der Befreiungsaktion als geduldiger Statist. Wenig später brachten die Wehrleute die 75 Kilogramm schwere Puppe mit einer Trage in Sicherheit. Die Aktion gestaltete sich als schweißtreibende Angelegenheit, denn die Einsatzstelle lag in einer Senke und war nur über eine steile Böschung zu erreichen. Mittlerweile hatten die Wehrleute eine provisorische Verletztensammelstelle eingerichtet. Insgesamt drei „Absturzopfer“ wurden hier versorgt.
An anderer Stelle war der Löschzug Eilshausen im Einsatz. So hatte das „brennende Flugzeugwrack“ einen Waldbrand ausgelöst. Schnell wurde daher ein zweiter Einsatzabschnitt gebildet, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Ein Hydrant wurde in Betrieb genommen. Tanklöschfahrzeuge verkehrten zusätzlich im Pendelverkehr. Am Ende bekamen die Wehrleute von drei Seiten Löschwasser zugeführt. „Zur Orientierung steht den Einsatzkräften eine spezielle Waldbrandkarte zur Verfügung, auf der alle markanten Punkte durchnummeriert sind“, sagte Nicholas Jost.
Während der Abschlussbesprechung im Gerätehaus Eilshausen gab es anerkennende Worte von Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer und Wehrführer Werner Lohmeyer. Am Ende seien alle Übungsziele erreicht worden, so Lohmeyer. Der Absturz eines Flugzeugs sei allerdings mit besonderen Gefahren verbunden. „Das hat das Unglück mit einem Ultraleichtflieger in Spenge vor einigen Wochen gezeigt.“ Der Kreisfeuerwehrverband werde daher in Kürze zu dieser Problematik eine besondere Schulung organisieren. Am Ende bekamen Torge Brüning und Timo Drekshagen einen besonderen Applaus. Die beiden Feuerwehrmänner hatten die aufwendige Großübung vorbildlich organisiert.
Während der Abschlussbesprechung im Gerätehaus Eilshausen gab es anerkennende Worte von Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer und Wehrführer Werner Lohmeyer. Am Ende seien alle Übungsziele erreicht worden, so Lohmeyer. Der Absturz eines Flugzeugs sei allerdings mit besonderen Gefahren verbunden. „Das hat das Unglück mit einem Ultraleichtflieger in Spenge vor einigen Wochen gezeigt.“ Der Kreisfeuerwehrverband werde daher in Kürze zu dieser Problematik eine besondere Schulung organisieren. Am Ende bekamen Torge Brüning und Timo Drekshagen einen besonderen Applaus. Die beiden Feuerwehrmänner hatten die aufwendige Großübung vorbildlich organisiert.
Jens Vogelsang
(Text u. Fotos)
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